Montag, 18. Juli 2011

.NET Open Space Süd 2011 Review

Am Wochenende vom 16./17. Juli 2011 fand das .NET Open Space Süd in Karlsruhe statt. Es war mein erster Besuch an a) einer Open Space und b) einer Entwicklerveranstaltung ausserhalb der Schweiz. Ich war doch etwas skeptisch bei diesem Open Space Konzept, wie sich herausgestellt hat jedoch völlig unbegründet.

Organisation
Hier hatte ich die grössten Fragezeichen. Lässt sich eine zweitägige Veranstaltung in so kurzer Zeit planen? Resultieren daraus nennenswerte Sessions? – Ja und ja. Innert kürzester Zeit stand eine Agenda da, gefüllt mit interessanten Themen.
Zur allgemeinen Organisation habe ich nichts auszusetzen. Von der Anmeldung, über die Bezahlung bis hin zu den Getränken war meiner Meinung nach alles in Ordnung.

Lage
Mitten drin, in der nähe des Hotels, genügend Bars und Restaurants im Umkreis – was will man mehr? Der einzige negative Punkt hier war das Hotel (Alfa) selber. Für Partygänger sehr komfortabel (mitten in der Partyzone), um morgens um 4 Uhr in wenigen Schritten betrunken ins Hotelzimmer zu stolpern. Für andere, die nachts hauptsächlich schlafen wollen, etwas laut.

Sessions
Ein guter Mix zwischen Vorträgen und Erfahrungsaustausch. Besonders gefallen haben mir die Sessions über Weasel Words, agile Architektur und EBC. Die Einführung von Scrum ist bei uns brandaktuell, darum werden mir alle Inputs über die Probleme in der agilen Architektur behilflich sein. Beim EBC Erfahrungsaustausch habe ich gemerkt, dass eine mündliche Einführung in die Thematik schwierig ist. Da wäre ein Notebook mit ein paar Beispielen enorm hilfreich gewesen. Für alle EBC Interessierten empfehle ich zum Einstieg folgende Artikel von Ralf Westphal (in der richtigen Reihenfolge):
  1. http://ralfw.blogspot.com/2010/02/event-based-components-der-nachste.html
  2. http://ralfw.blogspot.com/2010/02/steckspiele-event-based-components.html
  3. http://ralfw.blogspot.com/2010/02/mustergultig-event-based-components.html
  4. http://ralfw.blogspot.com/2010/02/verbindungsstucke-event-based.html

Fazit
Die Reise hat sich gelohnt, ich bin nächstes Mal wieder dabei ☺

Dienstag, 17. Mai 2011

64bit Setup - BadImageFormatException

Die Ausgangslage
Beim Ausführen von 64-bit Managed Actions mittels Visual Studio Windows Installer Projekt erhält man während der Installation folgenden Fehler:










Das Problem
Beim Build des Windows Installer Projekts wird die 32-bit Version der InstallUtilLib.dll als Install Util verwendet.

Der Workaround
  1. Windows Installer SDK installieren
  2. Die .msi Datei mit dem Tool Orca (aus Windows Installer SDK) öffnen
  3. Binary auswählen (links unter Tables)
  4. Doppelklick auf [Binary data] bei InstallUtil
  5. Sicherstellen, dass Read binary from filename ausgewählt ist
  6. Browse Button anklicken
  7. Nach %WINDIR%\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319 navigieren (gewünschte x64 Framework Version)
  8. InstallUtilLib.dll auswählen
  9. OK
  10. Save
Gefunden auf: http://blogs.msdn.com/b/heaths/archive/2006/02/01/64-bit-managed-custom-actions-with-visual-studio.aspx

Dienstag, 23. November 2010

SharePoint 2010 - Das versteckte Site Column Template

Die Einführung von SharePoint 2010 Templates zusammen mit Visual Studio 2010 erleichtert die Entwicklung für SharePoint um einiges. XML Dateien von Hand anlegen und editieren gehört dank den diversen Templates fast der Vergangenheit an oder reduziert sich zumindest um ein Vielfaches. Eines suchte ich in den letzten Tagen aber erfolglos - das Site Column Template. Zumindest in Visual Studio wird es in keinem Dialog angezeigt...

Versucht habe ich es mit einem leeren Element:





Der Inhalt der Metadaten (SharePointProjectItem.spdata) sieht folgendermassen aus:





Der Trick - den Typ von GenericElement auf Field ändern und den Deployment Scope anpassen:





Das Ergebnis sieht man anhand vom Icon (evtl. Visual Studio Solution öffnen und schliessen damit sichtbar):

Samstag, 13. November 2010

SharePoint 2010 - Fehlerhaftes Layout von Standard Controls nach Upgrade

Das Problem

Nach dem Upgrade einer SharePoint Applikation von 2007 nach 2010 werden einige Standard SharePoint Controls nicht mehr korrekt angezeigt. Als Beispiel das PeoplePicker Control:




Wie man gut erkennen kann stimmt einerseits die Schriftart nicht und auch der Rahmen fehlt. Ein Blick in die IE Developer Toolbar oder in die Source des generierten HTML-Codes verrät, dass die Standard SharePoint CSS Klasse forms.css nicht referenziert wird:





Die Lösung

In SharePoint 2010 muss die forms.css anscheinend explizit in den eigenen Page Layouts eingebunden werden. In meinem Fall habe ich das über die Default Master Page gemacht:
<SharePoint:CssRegistration ID="formsStyleSheetRegistration" name="forms.css" runat="server"/>


Das CSSRegistration Control von SharePoint holt sich die sprachabhängige CSS Datei aus dem Layouts Ordner automatisch:




Das Resultat

Ein korrektes Layout:


Sonntag, 17. Oktober 2010

Windows Phone 7 - Kleines Mindmap zur Übersicht

Da ich mich in der nächsten Zeit mit der Entwicklung für Windows Phone 7 beschäftigen möchte, habe ich ein kleines Mindmap mit den (für mich) wichtigsten Fakten erstellt. Aufgrund der vielen Neuigkeiten war es gar nicht so einfach, die für eine kurze Übersicht relevanten Informationen herauszufiltern.



Für weitere Informationen empfehle ich folgende Ressourcen:

Samstag, 25. September 2010

Buchtipp: Masterminds of Programming

Über den Tellerrand schauen!

Das waren meine Gedanken, als ich dieses Buch bestellt habe. Ausser ein paar Abstecher in der Berufsschule zu Java und C programmiere ich hauptsächlich mit C# im .NET Umfeld - ein Grund also, mal über den Tellerrand zu schauen um zu sehen, was es sonst noch gibt und warum es existiert.



Im Buch "Masterminds of Programming" geht es hauptsächlich darum, die Erfinder verschiedener Programmiersprachen in Form von Interviews mit Fragen zu durchlöchern:

  • Aus welchem Grund haben sie eine neue Sprache ins Leben gerufen?
  • Wo sehen sie die Zukunft dieser Sprache?
  • Was unterscheidet das Entwickeln einer Programmiersprache von der Entwicklung einer Software?
Das sind z.B. typische Fragen, die jedem Erfinder gestellt werden. Interessant dabei ist, dass nicht jede Sprache aus den Gründen genutzt wird, aus denen sie ursprünglich entstanden ist.
Empfehlenswert ist das Buch vor allem auch, weil die Autoren mit den verschiedenen Sprachen vertraut sind und den Erfindern jeweils gezielte Fragen stellen. Das bringt Abwechslung und interessante Antworten mit sich.

Folgende Sprachen werden behandelt:
  • C++ (Bjarne Stroustrup)
  • Python (Guido von Rossum)
  • APL (Adin D. Falkoff)
  • Forth (Charles D. Moore)
  • Basic (Thomas E. Kurtz)
  • AWK (Alfred Aho, Peter Weinberger, Brian Kernighan)
  • LUA (Luiz Henrique de Figueiredo, Roberto Ierusalimschy)
  • Haskell (Simon Peyton Jones, Paul Hudak, Philip Wadler, John Hughes)
  • ML (Robin Milner)
  • SQL (Don Chamberlin)
  • Objective-C (Brad Cox, Tom Love)
  • Java (James Gosling)
  • C# (Anders Hejlsberg)
  • UML (Ivar Jacobson, James Rumbaugh, Grady Booch)
  • Perl (Larry Wall)
  • Postscript (Charles Geschke, John Warnock)
  • Eiffel (Bertrand Meyer)
Fazit:
Dieses Buch erweitert den Horizont eines Softwareentwicklers! Es zeigt nicht nur, welche bekannten Programmiersprachen existieren, sondern auch aus welchen Gründen und mit welchen Zielen.